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Echt indisch!

Indisches_Essen

Vom Lammspieß bis zum Fisch-Curry, vom Panis bis Lassi, von Sambar bis Biryani – die indische Küche ist bunt und vielfältig. Und sie lebt von ihren Gewürzen, denn ohne die ginge auch in der indischen Küche gar nichts. Wer die tollen Gerichte zu Hause nachkochen möchte, die er vielleicht im Urlaub oder in einem indischen Restaurant kennengelernt hat, der muss sich mit den Gewürzen beschäftigen. Nur sie geben dem Essen den letzten Pfiff und lassen die indische Küche so richtig aufleben.

Von Curry bis Chili

In der indischen Küche sind viele Kochstile vereint. „Das“ indische Essen gibt es gar nicht. Schließlich wird in den verschiedenen Landesteilen zum Teil sehr unterschiedlich gekocht – und auch gewürzt. Eines haben aber fast alle gemeinsam – die scharfen Soßen, die einem Westeuropäer schon mal das Wasser in die Augen treiben können. Aber zur indischen Küche gehört das eben dazu. Die meisten Inder sind Vegetarier. Rindfleisch wird wegen der besonderen Bedeutung der Kuh in der indischen Religion gar nicht gegessen, wenn, dann kommt noch am ehesten Hühnerfleisch auf den Tisch. Milchprodukte und Hülsenfrüchte sind dagegen sehr beliebt. Dass sie wirklich in den unterschiedlichsten Speisen immer anders schmecken, liegt an dem reichhaltigen Einsatz von Gewürzen. Inder sind sehr kreativ beim kochen und die meisten indischen Köche haben ihre ganz spezielle Gewürzmischung, mit der sie ihre Speisen verfeinert. Nicht wegzudenken aus der indischen Küche sind zum Beispiel Pfeffer und schwarzer Senf. Beides setzen Europäer auch gerne ein. Aber auch Kurkuma ist in Indien sehr bekannt, der gelbe Ingwer, der mild würzig und etwas bitter schmeckt. Kurkuma ist ein wesentlicher Bestandteil von Curry, das übrigens nicht, wie viele denken, ein eigenes Gewürz ist, sondern vielmehr eine Gewürzmischung. Indien selbst ist das weltgrößte Anbauland für das Gewürz mit der charakteristischen gelben Farbe.

Kardamon in Schwarz und Grün

Sehr beliebt ist auch Kardamon. Ein Gewürz, das ebenfalls aus der Familie der Ingwergewächse stammt. Der Schwarze Kardamon stammt aus dem Himalaya. Er schmeckt leicht rauchig und wird gerne zu Fleischgerichten verwendet. Grüner Kardamon dagegen schmeckt süßlich-scharf. Die Inder würzen damit gerne ihre Nachspeisen und es wird für die Masalas, die indischen Gewürzmischungen verwendet, ist außerdem aber auch in Wurstwaren und Likören vertreten.


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